[wilhelmtux-discussion] Zukunft ohne Microsoft

Inderwildi Hubert wildi.ch at gmx.ch
Mit Dez 11 21:44:25 CET 2002


Guten Tag Manfred Morgner,

Am Mittwoch, 11. Dezember 2002 um 01:58 schrieben Sie:



MM> Das ist schon ok, die einen können für die "Gute Sache" kämpfen, während die anderen
MM> sie mit Leben erfüllen. _Selbst_ Software entwickeln und aktiv für freie Software
MM> arbeiten schliessen sich fast gegenseitig aus. Das ist völlig normal. Frag' mal
MM> eine der Aldi-Brüder wann die zuletzt selbst hinter der Kasse standen.
Der Verglich hinkt gewaltig.  Nein hier wird nur allgemein Kritik an
Microsoft ausgeübt und freie Software verehrlicht. ES währe sinnvoller
konkrete Beispiel für dass zur Zeit machbare zu veröffentlichen.



MM> Das ist kein Vergleich. Gute Software ist noch lange kein Massenprodukt, sie
MM> muss durch experten mit den Kunden/Nutzern zusammen entwickelt werden.
MM> Diese Nutzer können sich Software komplett entwickeln oder anpassen lassen
MM> und diese Arbit bezahlen. Davon können mehr Entiwckler leben als derzeit
MM> verfügbar sind und die Kunden haben was sie brauchen und nicht was ihnen
MM> jemand einredet.
Dass Stimmt heute nicht mehr. Unabhängige Quellen sagen dass rund 64 %
aller Software Massen Wahre ist. Oder weilst du behaupten MYSQL
Openssl Linux selber seien keine Massen Produkte.
Oder willst du in Zukunft für Jede Firma eine Eigene Linux Disp und eine
eigene ERP CRM Lösung schreiben. Im weiteren ohne dass für gewisse
Applikationen einen Einheitlichen Standarte und Qualitäts Management gibt
ist mit Künstlichen Sicherheits löchern zu rechnen.


MM> (nebenbei; diese Entwickler sind dann lokale Entwickler, also z.B. Schweizer,
MM>  und sie arbeiten nicht in Redmond - davor hat Billy am meisten Angst.)
Billy hat mit garantiert keine keine Angst.
 Kleine Rand Anmerkung: IBM Rangliste der Besten Programmierer dass
 heisst mit am wenigsten Fehler.
        1 Sibirien
        2 Indien
        3 USA
        4 Zentral Europa


MM> Ich bin überzeugt, dass davon die Qualität der SW profitieren wird. Denn dann haben
MM> die Anwender die Möglichkeit, die beste Software zu nutzen und auf ihre Verhältnisse
MM> anpassen zu lassen. Die Entwicklungsmechanismen proprietärer Software ermöglichen
MM> nicht, diese SW klein, schnell und stabil zu machen. Wenn das wirklich gelingt,
MM> dauert das unverhältnismässig lang, was bei wichtigen Applikationen wirklich
MM> unangenehm werden kann.
Kurze Geschichts Stunde.
Am Anfang der Linux Entwicklung gab es keinen Körnel Mentener und
Jeder Entwickler hat selber für sich eine wenig am Körnell
herum geschraubt und die Stabilität war Meilen weit entfernt von heute.
Oder Wehr von euch erinnert sich an den 05 06 08 Linux Kernel.

Im weiten sollte man bedenken dass rund 70 % Aller KMU Betriebe in der
Schweiz 2 bis 20 Mitarbeiter haben und die Können sich schon aus
reiner Kosten Sicht nur Standard Software Leisten.
Wer dass nicht einsehen will hat noch zuwenig Erfahrung mit den Sorgen
und Nöten der KMU Landschaft Schweiz gesammelt.

Im Weiteren ich sehe wohl eine Zukunft von gewissen Open Surce
Produkten.
In nähren Zukunft vorallem im Server Bereich von Kein Kamu Betrieben
mit Lösungen der von http://www.sfi.ch/ ähnlichen Box Server.
Im Goverment Sektor wo relativ Fiele Applikationen als sogenate WEB
Applikation Berechtigung habe sieht die Sache anderst aus. Wobei auch
Dort auf Standard Pakete aufgebaut werden sollte.


Im Weiteren hoffe ich schwer dass möglichst bald nicht mehr
Hersteller sondern Produkte mit den Anforderungen verglichen werden,
den nicht alles was aus dem hause Microsoft stammt ist schlecht und
nicht alles was GPL ist ist gut für jeden Fall.

Im übrigen könnte Mann anstelle von WWW Seiten und Firmen zu Kritisieren
alle Monate eine Rangliste der Besten Firmen und WWW Seiten
veröffentlichen. Den Lob ist allgemein besser als Tadel



Diese Email ist meine persönliche Meinung und nicht die Meinung
von Wilhelm-Tux oder einer anderen Organisation.
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Mit freundlichen Grüssen
Inderwildi Hubert                            mailto:wildi.ch at gmx.ch