[linuxola] DEZA-Preis an Penguins4Africa

Andreas Rudin linuxola at revamp-it.ch
Die Sep 18 08:15:46 CEST 2007


Hallo zusammen

Ich bin etwas im Schuss, da wir noch Diverses für die Ausstellung an der 
OpenExpo morgen vorbereiten müssen. Ich habe den Projektbeschreib von 
Penguins4Africa nur mal kurz überflogen, vielleicht habe ich noch etwas 
übersehen, aber so auf die schnelle habe ich zunächst ein paar Gedanken, 
Rückfragen:

In dem Projektbeschreib von Penguins4Africa wird von einer 
Weihnachtssendung nach Zimbabwe mit 200 Computern mit einer eigens 
vorbereiteten Linux-Distribution gesprochen.

Was ist damit gemeint?

20 LTSP-Systeme oder tatsächlich 200 unabhängig mit Linux aufgesetzte 
Computer?
Was ist das für eine Distribution, ist jemand von den Penguins4Africa 
LinuxexpertIn und passt tatsächlich eine Linux-Distribution individuell an?

Was genau habt Ihr mit den Penguins4Africa vereinbart, dass linuxola an 
der ganzen Arbeit übernimmt?
Oder enthielt der Container, der bereits von linuxola nach Zimbabwe 
geschickt wurde bereits die im Projekt erwähnten Computer?

Falls linuxola weitere 200 Computer beisteuert, geht ein Teil des Geldes 
von der Preisverleihung an linuxola für unseren Aufwand?
Vorhanden wären ja mehr als 200 Computer (sowohl ThinClients als auch 
PIII Rechner).

Wenn doch noch weitere Rechner gesammelt werden sollen, denke ich, dass 
diese Preisverleihung eine super Gelegenheit ist, dass die 4 
StudentInnen Briefe an grössere Firmen in der Schweiz schreiben mit der 
Bitte um Computerspenden.
Mit dieser Preisverleihung im Hintergrund sollte es meines Erachtens 
kein Problem sein, weitere Firmen dafür zu gewinnen, Hardware zu spenden.

Aber ich denke, das sollte die Arbeit der StudentInnen sein.

Wichtig wäre aber meines Erachtens, dass wirklich genau geklärt wird, 
was mit den Computern passieren soll, denn das was da im 
Projektbeschreib im Bezug  auf Linux steht, ist meines Erachtens 
entweder recht naiv und zeugt von wenig wirklichem KnowHow oder es ist 
eine gewaltige Arbeit, die da geleistet werden soll.

Ich denke, wir haben es nicht nötig, grosse Actions vorzublöffen, da 
LTSP ja gut funktioniert.
Ich finde es ganz wichtig mit den Penguins nochmals möglichst schnell 
ein fachliches Gespräch zu führen, damit so wenig wie möglich falsche 
oder ungenaue Infos weiterhin an die Öffentlichkeit gelangen, denn wenn 
das jemand liest, der von Linux eine Ahnung hat (und davon hat es 
glücklicherweise immer mehr Leute), kann das ziemlich kontraproduktiv 
werden.

Übrigens habe ich mir gestern das neue Linux-Magazin gekauft. Darin ist 
auch ein grosser Artikel über den Einsatz von LTSP in Afrika.
Dort wird das Projekt Linux4Africa porträtiert, das von Freiburger 
OpenSource-Leuten initiiert wurde.
(Ich bin mir momentan nicht sicher, aber ich meine, jemand von linuxola 
hat auch schon mal über das Projekt berichtet bzw. hatte Kontakt mit den 
Leuten, oder verwechsle ich etwas?)
Wenn ich Zeit habe, kopiere ich den Artikel und sende ihn Euch in den 
nächsten Tagen mal zu.

Also dann bis bald mal wieder.

Liebe Grüsse

Andreas

P.S. Das mit der öffentlichen Anerkennung sehe ich auch eher wie Theo, 
freuen wir uns doch, dass dieses Projekt prämiert wurde und Linux wieder 
einen Bonus mehr bekommen hat.
In meinen Augen hast Du Amadeus dafür eine riesige Arbeit geleistet und 
in diesem Sinne bin ich sicher, dass jetzt ganz viele reale Penguins in 
der  Antarktis sitzen, sich freuen und ganz fest dabei an Dich denken! 
:-) :-) :-)

Barbara Müller, Geschäftsführerin schrieb:
> Hallo Amadeus
>
> vincenzo hat mit mir darüber gesprochen und ausdrücklich gesagt, dass 
> linuxola mehr profitieren muss von dem Ganzen. In ihrem Antrag ist die 
> Zusammenarbeit mit linuxola erwähnt. Da es sich aber um einen Wettbewerb 
> für Jugendprojekte (unter 24 Jahren) handelte, musste das Projekt als 
> unabhängige Idee dargestellt werden. Für die Beschreibung der 
> Siegerprojekte ist die deza verantwortlich. Die Gruppe der Berner 
> Studenten weiss, dass sie das Ganze nur in Zusammenarbeit mit uns 
> umsetzen können. Wie diese Zusammenarbeit aussehen soll, müssen wir in 
> den nächsten Wochen klären. Es geht auch darum, gemeinsam an mehr 
> Computer heranzukommen. Die Studierenden bieten uns in erster Linie auch 
> ihre Arbeitskraft an.
>
> Wir haben erst in zwei Monaten wieder eine linuxola-Sitzung. Ich schlage 
> deshalb vor, dass zum Beispiel Amadeus, Theo und ich uns Anfang Oktober 
> mit den Berner StudentInnen zusammen setzen, um unsere Zusammenarbeit zu 
> strukturieren. Mit Vincenzo habe ich das bereits abgesprochn. Das kann 
> zum Beispiel an einem Abend in Bern sein. Was meint Ihr dazu?
>
> Lieber Gruss
> Barbara
>
> Amadeus Wittwer schrieb:
>   
>> Hello 
>>  
>>   
>>     
>>> http://www.youth-too.ch/de/Home/Siegerprojekte/Penguins4Africa?officeID=60
>>> http://www.youth-too.ch/de/Home/Siegerprojekte/media/video/penguins.html
>>>     
>>>       
>> Ich persönlich vermisse hier einfach auch unsere Seite / die Seite von Linuxola.
>>
>> Wir bringen sehr viel Know-how in die ganze Geschichte und am Ende bleibt
>> kein Wort übrig?! Doch vielleicht wird die Sache durch die Medien einfach ins
>> falsche Licht gerückt. Der Besuch von den beiden Studenten an unserem letzten
>> Treffen war auf jeden Fall nicht von sehr viel Tatkraft begleitet. Ich würde mich 
>> freuen, wenn die oben gezeigte Initiative vom Siegerprojekt weiter anhalten wird. 
>> Leider bekommen wir, die die ganze Entwicklung + Kontakte + ... aufgebaut haben
>> von DEZA keinen müden Rappen. Es müssen zuerst ein paar junge Menschen
>> mit einer "geklauten" Idee aufkreuzen, welche zu allem hin noch nicht einmal
>> ein erfolgreiches oder auch nur ein durchgezogenes Projekt auszuweisen haben,
>> welche dann von hoher Stelle gelobt und ausgezeichnet werden. SORRY! Was
>> läuft hier schief? Es kann sein, dass ich momentan nicht in der richtigen Stimmung
>> bin, aber dies kackt mich echt an und lässt meine Motivation in den Keller sinken. 
>> Klar finde ich es toll, wenn sich noch mehr Menschen für dieses Thema einsetzen 
>> wollen, aber wenn wir schon bei OpenSource - sprich GPL sind, dann sollte man 
>> nicht vergessen wie diese funktioniert - woher die Quellen stammen!! All die 
>> Leistungen welche von uns in die letzten Projekte geflossen sind, entspringen 
>> auf freiwilliger Basis. Keiner empfing, seid der Gründung des Vereins bis jetzt 
>> einen Lohn für diese Arbeit. Das Trostplaster dürfte ein Artikel in einer Zeitung 
>> oder Zeitschrift sein. Was läuft hier schief? Was macht Linuxola falsch?
>>    
>> Ich würde mich freuen, wenn Penguins4Africa als Anerkennung mindestens 
>> eine Mitgliedschaft bei Linuxola einreichen würden!
>>  
>> peace + be wild  amadeus
>>
>> PS: Wahrscheinlich stehen einfach zuviele Mühen hinter mir um hier "peace" 
>> zu wahren.
>>
>>
>> _______________________________________________
>> linuxola mailing list
>> linuxola at wilhelmtux.ch
>> http://maillists.wilhelmtux.ch/mailman/listinfo/linuxola
>>
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