[linuxola] graue Energie

michel.pauli michel.pauli at revamp-it.ch
Mon Nov 27 12:35:30 CET 2006


ciao,

die idee mit notebook habe ich schon gehabt, das problem ist, dass sie 
kein ethernet anschluss haben, es gibt die pcmcia lösung, es muss aber 
ein diskette gemacht werden, die zuerst pcmcia anspricht um die ethernet 
karte aktivieren. ich habe bis jetzt nichts gefunden, aber es gibt 
sicher, die frage ist wo, weil es hat einmal ein ltsp projekt mit alten 
note book gehabt. ich habe leider der link nicht mehr

michel



Theo
 Schmidt wrote:
> Amadeus Wittwer schrieb:
> ...
>> Die Energie die überhaupt nötig war, um dieses Produkt
>> zu erstellen geht dabei verloren. 
> ...
>> ca. 500KWh und 100kg CO2 für die Herstellung eines
>> PCs!!??!??
>
> Wir sollten deshalb die möglichst lange Verwendung von alten PCs 
> propagieren, müssen aber differenzieren:
>
> Wenn ich mit einem ältern PC im Büroalltag 50W einspare, spare ich 
> etwa 100kWh pro Jahr - ohne Monitor. Das lohnt sich auf jeden Fall und 
> unser Ziel muss sein, Leute zu überzeugen, den Kauf von neuen PCs 
> hinauszuschieben. Hierzu sind Linux-Systeme nützlich, da auch die 
> neusten Distributionen weniger Hardware Resourcen als Windows Vista 
> benötigen, und meistens auch weniger als Windows XP (bei älteren 
> Windows Versionen stimmt es nicht unbedingt).
>
> Ganz besonders viel kann mit einem LTSP System gespart werden, wenn 
> besonders alte PCs mit besonders niedrigem Stromverbrauch verwendet 
> werden und wenn diese auch öfters abgestellt werden können, da die 
> Thin Clients schnell booten, wenn der Server bereits läuft.
>
> Während moderne PCs immer mehr Strom brauchen, brauchen aber moderne 
> Thin Clients immer weniger, etwa zehn mal weniger als alte Thin 
> Clients auf PC-Basis, und die graue Energie der neuen kleinen Geräte 
> dürfte auch kleiner sein. Das heisst, der "vorzeitige" Wechsel zu 
> einem modernen Thin Client könnte in der Schweiz im Bürogebrauch oder 
> intensivem Schulgebrauch schon nach einem bis wenigen Jahren die graue 
> Energie kompensieren. In Afrika, besonders mit Solarstrom, würde es 
> noch rascher "rentieren".
>
> Bei den Monitoren sind Aussagen schwierig, da diese immer grösser und 
> schneller werden, enorme Mengen an Standby-Strom konsumieren und 
> niemand, wirklich fast niemand, die Dinger bei Arbeitspausen abstellt. 
> Deshalb brauchen moderne Flachbildschirme teilweise mehr Strom als 
> moderne Röhrenbildschirme. Bei Fernseh und Video-Geräte ist es noch 
> viel schlimmer: der HDTV Hype verursacht einen besonders raschen 
> Wechsel zu riesigen Bildschirmen.
>
> Fazit:
> Vom energetischen Standpunkt aus wäre eventuell Folgendes vorteilhaft:
>
> Einzel PCs Büro: möglichst lange alte PCs mit Linux betreiben, 
> möglichst lange 15" LCD-Bildschirme verwenden.
>
> Einzel PCs gelegentlicher Gebrauch: Laptops oder Alt-PCs mit 
> Röhrenbildschirmen.
>
> LTSP Schulen in der Schweiz: alte Thin Clients mit Röhrenmonitoren
> LTSP Schulen in Afrika: neue Thin Clients mit 15" LCD-Bildschirmen 
> oder alte Laptops als Thin Clients oder Alt-PCs mit neuen 12V Netzteilen.
>
>
> Das ist leider etwa das Gegenteil, was wirklich geschieht.
>
> Theo Schmidt
>
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