[linuxola] nochmals Protokoll

Theo Schmidt tschmidt at mus.ch
Fre Jan 20 12:36:24 CET 2006


Der List-Server scheint die Attachments abzuschneiden, deshalb hier das 
Protokoll von Barabara Müller als Text:

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Linuxola

Protokoll der erweiterten Vorstandssitzung
vom 17. Januar 2006 in der Passage Olten

Anwesend: Eric Meier-Rüegg, Freienbach; Barbara Müller, fepa, Basel 
(Protokoll); Michel Pauli, revamp, Zürich; Giovanni Pelliccia, Zürich; 
Theo Schmidt, Thun; Amadeus Wittwer, Bern (Sitzungsleitung); Fesha Abebe 
HEKS Perspektive, Bern, Dagmar Vonderliun, Zürich

Entschuldigt: Andreas Rudin, Liselotte Staehelin

Gideon Chonia, ein Ghanaer, der an der Uni Zürich Computer sammelt und 
nach Ghana schickt, beabsichtigte ebenfalls an die Sitzung zu kommen. 
Anscheinend klappte seine Kontaktnahme zu revamp nicht. Amadeus wird den 
Kontakt zu ihm pflegen.

1.Begrüssung und Protokoll
Amadeus Wittwer begrüsst die Anwesenden und stellt die Traktandenliste 
vor.  Das Protokoll wird in der vorliegenden Form genehmigt. Barbara 
informiert, dass bei der Post ein Antrag auf Eröffnung eines Kontos 
gestellt wurde.

2.Statuten
Unter Paragraph 2 „Mittel“ wird folgende Ergänzung angebracht:
linuxolafinanziert seine Aktivitäten durch
a.den Verkauf von Dienstleistungen und Waren.
Mit dieser Ergänzung werden die Statuten verabschiedet.

3.Verantwortungsbereiche und Organisatorisches
Der Verein muss sich konstituieren und die Aufgaben verteilen. Amadeus 
legt eine Liste mit Verantwortlichkeiten vor.
Dagmar übernimmt es, die Adressen von InteressentInnen zu sammeln. Sie 
erhalten regelmässig Informationen über linuxola gemailt und werden 
aufgefordert, linuxola als Passivmitglieder beizutreten.
Über die linuxola zur Verfügung gestellten Computer werden von den 
verschiedenen Lagern (zurzeit Ittigen, Zürich, Basel) Inventarlisten 
geführt, die von Dagmar auf writely.com (account wird von Amadeus 
eröffnet) zusammengeführt werden. Dort ist der Bestand für jedermann 
ersichtlich. Amadeus hat vom Lager Ittigen bereits ein solches Inventar 
erstellt und allen zukommen lassen.
Es wäre sinnvoll, die Dateien einheitlich abzulegen: Jahr-Monat-Tag 
06-01-17).

4.Projekte
Südafrika/Zimbabwe
linuxola hat mehrere Projektpartner, die auf Computer warten, bis jetzt 
fehlt es an Geld, um diese Projekte umzusetzen. Die Firma FreeCom in 
Kapstadt, die von Eric vor drei Jahren gegründet wurde, fördert schwarze 
Kleinunternehmer im IT-Bereich  in den Townships. Um als 
Ausbildungsbetrieb zu überleben, machen sie eine gemischte Rechnung, 
d.h. Computer werden importiert, instand gesetzt und verkauft. FreeCom 
ist ein microsoft authorized refurbisher. FreeCom macht linuxola 
folgendes Angebot: sie übernehmen einen Container mit Computern aus dem 
Lager in Ittigen (rund 400 Computer und 200 Monitoren), ca. 50 Computer 
davon stellen sie Projekten von linuxola in Südafrika und Zimbabwe zur 
Verfügung. Darüberhinaus bezahlt FreeCom linuxola den Betrag von 4500 
Franken.

Das Geschäft soll vertraglich festgehalten werden. Es muss von den 
Leuten in Kapstadt gutgeheissen werden. Eric ist vom 27. Januar an für 
drei Monate in Kapstadt und kann die Ankunft der Computer überwachen. 
Barbara und Amadeus setzen den Vertrag auf.

Mit dem Geld kann linuxola die Miete für das Lager in Ittigen bezahlen 
(Jahresmiete 1500.-), rückwirkend erhält Amadeus diesen Betrag 
zurückerstattet, d. h. es bleiben nur 1'500 übrig.

Die Computer, die für linuxola-Projekte bestimmt sind, werden von heks 
Perspektive geprüft und erhalten thin-client-server eingerichtete 
Systeme. Zwei komplette Systeme mit je 10 Clients und einem Server gehen 
an Mlondi in der Transkei. Je weitere 10 Clients und ein Server gehen an 
Youth Ahead Zimbabwe und Batanai, beides langjährige Projektpartner des 
fepa. Über die Bezahlung dieser Dienstleistungen muss mit fepa 
verhandelt werden.

Kamerun
Michel und Dagmar stellen das Projekt Bamenda vor, das mit Felix, einem 
Kameruner aus dem Nordwesten ausgearbeitet wurde. Es handelt sich um 
Computer für eine technische Hochschule. Für dieses Projekt fehlt der 
Betrag von 5000 Franken. Barbara stellt den Kontakt zu mission 21 und 
dem Afrikazentrum der Universität Basel her, die beide Kontakte nach 
Bamenda haben.

Lager
Nach dem Verschiffen der Waren nach Kapstadt ist das Lager in Ittigen 
frei und kann auf Wunsch revamp zur Verfügung gestellt werden.
Folgende Überlegungen werden angestellt.
Im Lager verlieren die Computer an Wert und kosten.
Pentium II und III könnten zwar in der Schweiz verkauft werden. Dazu 
braucht es aber eine Verkaufsinfrastruktur, die wir nicht haben.
In Afrika haben die Computer einen grösseren Wert, der realisiert werden 
kann, wenn entsprechende Partner (wie FreeCom) gefunden werden.
Der Deal mit FreeCom erlaubt linuxola erste Projekte zu verwirklichen 
und Erfahrungen zu sammeln. Das ist auch für das zukünftige Fundraising 
wichtig.

Die Anwesenden stimmen dem Vorschlag zu.

5.Diverses
Hiob:	Theo berichtet von einem Treffen mit Hiob, die vor allem mit dem 
Versand von Medizinalgeräten Erfahrung haben. Sein Gesprächspartner 
betonte, dass es sehr wichtig ist, zuverlässige Partner im Süden zu 
haben, welche die Verantwortung tragen. Ein grosses Problem ist die 
Bürokratie am Zoll und die Korruption. Jedes Gerät muss einen eigenen 
Laufzettel haben, damit man die Kontrolle hat.
Interessant wäre es, mit Organisationen wie Hiob und Drahtesel ein 
gemeinsames Sammelnetz zu betreiben, damit könnten Leerfahrten vermieden 
werden.

Tagung zu Small Enterprises von DEZA/seco: Theo hat diese Tagung im 
Namen von linuxola besucht und hat Dokumente mitgebracht. Sie ist für 
die Zwecke von linuxola nur bedingt auswertbar.
Grafik und Design:Regina Wittwer Bischof ist an einer Mitgliedschaft 
interessiert und wird die grafischen Arbeiten für linuxola auch 
weiterhin gratis durchführen.  Sie hat die Webseite www.linuxola.ch.vu 
gestaltet und das Logo entwickelt.

Nächste Sitzung: Freitag, 17. Februar, 14.00 Uhr