[linuxola] Criticism of LTSP
Theo Schmidt
theo.schmidt at wilhelmtux.ch
Mit Nov 23 11:22:29 CET 2005
English Summary (German below)
There is criticism that people were inadvertedly subscribed to this mailing
list. It is easy to unsubscribe oneself, but we will of course do it for
anybody who wishes this.
There is criticism about the form of the mailing list. This runs under the
software Mailman, which is one of the best mailing-list programs available.
There are questions about the environmental conditions where the devices are
to be used, heat and dust. Can anybody tell us these values?
There is criticism about the use of used PCs. In my experience, old PCs are
often more suitable than new ones (robuster and use less electricity). Old
PCs can often not run modern graphical operating systems adequately, but they
are well-suited as graphical thin clients or non-graphical servers.
There is mention about the alternative concept "each person his own laptop". I
think it is wrong to play this concept out against the LTSP. It is too early
and the different concepts can augment each other.
I think the main problem is the energy requirement of computer screens, even
LCD ones. This problem may be eventually solved with "electronic paper", i.e.
screens which are reflective and need no electricity for displaying a
picture, only for changing it.
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Gert Dorn <mailadmin at coming-home.ch> schrieb:
> Finde die ganzen Mails echt Nervig.
Offenbar sind hier einige Leute unfreiwillig in den Mailverteiler
hineingekommen. Es ist recht einfach, sich selber auszutragen, aber
selbstverständlich machen wir das gerne für jeden, der sich belästigt fühlt.
Obige Aussage finde ich allerdings nicht eindeutig. Möchtest du, dass wir
dich austragen, oder möchtest du bleiben? Es ist auch möglich, die Liste im
Digest-Modus zu empfangen, also maximal eine Mail pro Tag.
> Seid ihr nicht in der Lage so einen Event ueber ein ordentliches Forum zu
steuern ?
Diese Mailing-Liste läuft über die Software Mailman, einer der anerkannt
besten Programme für Mailing-Listen.
> Ich denke Ihr seid Profis.
Selbstverständlich sind wir nicht alle Profis, und auch solche können Fehler
machen.
[...]
> Auch sind die einfachsten Dinge wie Sromversorgung, laufzeit der Geraete und
Funktion bei den Teperaturen und den Staub nicht geklaert.
Ja, das sind Probleme, die gelöst werden müssen. Wie hoch sind die typischen
Temperaturen im Einsatzgebiet und ist die Staubbelastung höher als in der
Schweiz?
> Ausserdem ist ehrlich gesagt der Schrott den ihr darunter Verschiffen wollt
den Frachtpreis nicht wert.
Das ist tatsächlich ein heikles Thema. Wann ist ein Gerät Schrott? In meiner
Erfahrung sind jedoch alte PCs gerade was Stromverbrauch und Robustheit
angeht besser als neue PCs. Das Problem ist jedoch, dass alte PCs sich nicht
für moderne graphische Betriebssysteme eignen. Jedoch sind sie durchaus
geeignet als nicht-graphische Server und als graphische Thin Clients. Ich
denke, man muss von Fall zu Fall entscheiden, ob vorhandene alte Geräte oder
neue besser sind.
> Die UNO bringt gerade ein 100$ (pentiom 3 klasse mit Bildschirm als
schrifttafel ) auf den Markt welcher fuer die 3 Welt konzepiert ist und sich
per Handkurbel mit Strom versorgen laesst.
Es gibt tatsächlich Leute, die dieses Konzept "jedem Schüler sein Laptop"
gegen das Konzept LTS ausspielen. Ich denke, es ist nocht etwas früh für
diese Diskussion, besonders da die beiden Konzepte unterschiedliche Stärken
haben und sich eher ergänzen als konkurrenzieren. Aber meine grösste Sorge
ist tatsächlich der Stromverbrauch für Bildschirme. Richtig gut wird es erst,
wenn das "elektronische Papier" marktreif wird, also Monitore, die ganz wenig
Strom verbrauchen, weil reflektiv und weil der Strom nur zum Neuschrieben der
Bilder, aber nicht zu deren Darstellung benötigt wird.
> Schaut euch doch mal funktionierende Konzepte an. Da steckt einfach Geld
dahinte und nicht zwei Kongonesen die mal 10 oder 20 alte Geraete verschifft
haben.
Ich finde diese Aussage doch etwas herablassend. In der Schweiz geht viel
schief, weil wir im Durschnitt zu viel Geld haben; im Kongo ist es wohl
umgekehrt. Klar sollten die nördlichen Nationen mehr tun und werden es
vielleicht einmal, aber das ist kein Grund, kleine oder gar kleinste Projekte
abzulehnen. Vor allem ist es wichtig, dass möglichst viel Einheimische
einbezogen werden.
> Es gibt keine politischen Verbindungen zu den Behoerden, welchen
Internationelen Exportbestimmungen (Rustung) unterliegen die Gerate und die
Importfragen bei Mengen 10 Server Farmen (100 Rechner + zubehoer) Bagschisch
und so kennt keiner.
Ich denke auf dieser Liste hat es Leute, welche da Erfahrung haben.
[...]
Theo Schmidt